Wo genau stehen die Server?
In unseren eigenen Racks in Rechenzentren in Deutschland. Die Abgrenzung ist uns wichtig, weil sie oft verwischt wird. Die Schränke, die Technik darin und der Betrieb sind unsere. Das Gebäude samt Strom, Kühlung und Zutrittsschutz gehört einem Rechenzentrumsbetreiber. Ein eigenes Rechenzentrum haben wir nicht, und wer das behauptet, sollte gefragt werden, wo es steht. Für die Sicherung nutzen wir ein zweites, räumlich getrenntes Rechenzentrum.
Können wir unsere vorhandene Hardware mitbringen?
Ja, das ist der Normalfall bei Colocation. Die Hardware bleibt Ihr Eigentum und Ihre Bilanzposition, wir liefern Fläche, Strom, Kühlung, Anbindung und Hände vor Ort. Sinnvoll ist das vor allem, wenn Sie gerade investiert haben oder wenn Sie etwas betreiben, das sich nicht mieten lässt, etwa GPU-Systeme für Simulationen oder große Speicherverbünde. Wenn die Maschine dagegen in zwei Jahren ersetzt werden muss, sagen wir Ihnen das und rechnen den Mietserver daneben.
Wem gehören die Daten, und wie kommen wir wieder heraus?
Die Daten gehören Ihnen, immer. Wir sind Auftragsverarbeiter, das steht im Vertrag nach Art. 28 DSGVO, und darin steht auch, was bei Vertragsende passiert: Rückgabe oder Löschung, nach Ihrer Wahl. Praktisch heißt das, Sie bekommen einen Abzug in einem Format, das jemand anders einlesen kann, und danach löschen wir, auch aus den Sicherungen. Die Frage gehört übrigens in jedes Angebot, das Sie prüfen. Wenn ein Anbieter darauf ausweichend antwortet, ist das die Antwort.
Was heißt bei Ihnen „gemanagt“?
Dass wir vier Dinge tun, die andere offenlassen: Betriebssystem-Aktualisierungen einspielen, die Sicherung überwachen, den Fehlschlag einer Sicherung melden, und nachts erreichbar sein. Fragen Sie das bei jedem Angebot einzeln ab. Lautet eine der vier Antworten „Sie selbst“, haben Sie einen Server gemietet, gemanagt ist er dann nicht. Nicht enthalten sind Sicherungssoftware und Speicherplatz, die rechnen wir nach Bedarf ab.